Die Fußballeuropameisterschaft der Männer ist in vollem Gange. Für Gastgeber Deutschland ist es bereits die 14. Teilnahme an einer EM-Endrunde – so viele hat kein anderes Land vorzuweisen.
Seit dem 14. Juni rollt der Ball bei der 17. Fußballeuropameisterschaft der Männer. Gastgeber Deutschland empfing beim Eröffnungsspiel in München Schottland und begann mit einem fulminanten 5:1 Sieg seine 14. EM-Endrunde in Folge.
Kein anderes Land kommt auf so viele EM-Teilnahmen wie Deutschland.

Auf Rang zwei liegen mit je zwölf EM-Endrunden Spanien und Russland – die ehemalige Sowjetunion mit eingerechnet. Lediglich die ersten drei Ausgaben des seit 1960 alle vier Jahre ausgetragenen Turniers verpasste Deutschland. Während der Deutsche Fußball-Bund zunächst schlicht kein Interesse an dem Wettbewerb hatte und somit 1960 und 1964 nicht antrat, schaffte es das Team im ersten Anlauf 1968 nicht, sich für die Endrunde zu qualifizieren.
Bei der ersten Teilnahme im Jahr 1972 holte die Mannschaft allerdings direkt den Titel – ein Kunststück, das danach keinem Debütanten mehr gelang. Und die Bundesrepublik hält zwei weitere EM-Rekorde: Insgesamt sechsmal stand das deutsche Team im Finale, häufiger als jede andere Mannschaft. Immerhin dreimal holte sich die deutsche Nationalelf den Titel, nur Spanien gewann die EM genauso oft.
QUELLE: iwd – Der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft




